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EVENT
Altersdiversität: Wenn Generationen aneinander vorbeireden und gut gemeint nicht automatisch gut ankommT
07.04.2027 | 11:00 - 12:30 Uhr
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Über das Format
Die Teilnehmer*innen erhalten in unseren Insights einen fundierten Überblick über das Thema und werden für die Herausforderungen mit Hilfe von Praxisbeispielen sensibilisiert. Alle unsere Insights sind interaktiv – kleine Übungen oder ein kurzer Austausch mit anderen Teilnehmenden sind häufig Bestandteil. In einer Q&A Session werden die vorgestellten Inhalte reflektiert und Fragen beantwortet.
Details
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Informationen zum Event
Datum & Uhrzeit
07.04.2027 um 11:00 - 12:30 Uhr
Sprache & Ort
Deutsch with live translation into English / Online
Zielgruppe & Level
Alle, die sich ein besseres Miteinander der Generationen wünschen / Beginner
Inhalt
„Die Generation von heute ist einfach sensibler…" „Die älteren Kollegen bringen mehr Ruhe rein." „Dafür bist du zu jung!"
Solche Sätze fallen täglich – in Meetings, in Feedbackgesprächen, am Kaffeeautomaten. Und sie zeigen ein Problem, das kaum jemand als Problem erkennt: Zuschreibungen nach Alter schränken ein, egal ob negativ oder wohlwollend gemeint. Sie legen fest, wer angeblich was kann, wer angeblich was nicht mehr kann und wer sich erst noch beweisen muss.
In diesem Modul räumen wir mit der Illusion auf, dass gute Absicht automatisch vor schlechter Wirkung schützt. Wir nehmen typische generationenbezogene Aussagen auseinander und zeigen, was sie im Kontext von Altersdiskriminierung (Ageism) tatsächlich bewirken – bewusst in alle Richtungen, denn Ageism trifft nicht nur eine Generation:
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45 Prozent der Befragten in Deutschland wurden bereits altersbedingt benachteiligt, auffällig häufig auch jüngere Beschäftigte (Statista, 2025).
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42 Prozent der über 50-Jährigen mit Diskriminierungserfahrung erhielten Aufgaben unterhalb ihres Anforderungsprofils, 31 Prozent keine Weiterbildungsangebote mehr, 26 Prozent wurden bei Beförderungen übergangen (Stepstone, 2024).
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In 57 Prozent der Fälle geht altersbedingte Ausgrenzung von Führungskräften selbst aus (Antidiskriminierungsstelle des Bundes, 2025).
Dahinter steckt Unconscious Bias: unbewusste Denkmuster, die entscheiden, wem wir zutrauen mitzuhalten – und wem nicht.
Nach diesem Vortrag werden die Teilnehmenden:
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erkennen, wo Absicht und Wirkung in der eigenen Kommunikation auseinanderfallen,
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verstehen, wie Unconscious Bias generationsübergreifende Zusammenarbeit unbewusst sabotiert,
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konkrete Formulierungsalternativen kennen und auf Mikroaggressionen reagieren können, statt sie zu überhören.
Für eine generationssensible Kommunikation, die im Alltag wirklich trägt.
Über Verena Arps-Roelle (sie/ihr) & Sebastian Arps (er/ihn):
Verena bringt als Impulsgeberin, Aktivistin und Workshop-Moderatorin Unternehmen und Organisationen dazu, genauer hinzuschauen: Wo wirken stereotype Rollenbilder im Arbeitsalltag noch - und was brauch es, damit Vielfalt nicht nur behauptet, sondern gelebt wird? Sie verbindet gesellschaftspolitisches Wissen mit Methoden, die im Alltag tatsächlich tragen, und bringt Menschen unterschiedlicher Generationen und Perspektiven miteinander ins Gespräch über das, was sie trennt, und das, was sie verbindet.
Sebastian steht für nachhaltige Veränderungen mit echtem Mehrwert – sowohl im beruflichen Kontext als auch persönlich. Sein tiefes Verständnis für Strukturen und Bedürfnisse ermöglicht es ihm, gezielt anzusetzen. Mit seiner Leidenschaft für kritisches Hinterfragen macht er sichtbar, was oft unbewusst geschieht, und unterstützt Unternehmen sowie Einzelpersonen dabei, Prozesse zu erkennen und nachhaltig zu verbessern.

Verena Arps-Roelle & Sebastian Arps
Event IMPRESSIONEN
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Was unsere Speaker*innen sagen
„Das Angebot von Employers for Equality ist im deutschsprachigen Raum einzigartig und so wichtig zugleich. Die Diversitätsfacetten werden in unterschiedlichen ansprechenden und kurzweiligen Formaten bespielt und Menschen in Organisation zugänglich gemacht.Eine besser kuratierte, aktuellere und einladendere Plattform für Diversity im Business gibt es meines Wissens nach nicht.“
Dr. Wiebke Stegh
Psychologin (M.Sc.) & zertifizierte Business Coachin
Stimmen
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Was unsere Speaker*innen sagen
„Antidiskriminierung ist ein kontinuierlicher Prozess und kein Thema, das nur punktuell behandelt werden kann. Genau die Bereitschaft, sich auf diesen Prozess einzulassen, macht die Zusammenarbeit mit Employers for Equality für uns besonders fruchtbar. In den vergangenen Jahren durften wir – neben anderen interessanten Expert*innen – mehrere Vorträge und Workshops für das Employers for Equality-Programm zu den Themen Allyship und Antidiskriminierung entwickeln.“
Maja Bogojević
Policy Officer / Anti-Discrimination / Current German Marshall Fund Fellow & Arpana Aischa Berndt, Autor*in aus Berlin
Stimmen
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Was unsere Speaker*innen sagen
„Zusammenarbeit kann so großartig sein und daraus kann so viel Positives entstehen! Nicht immer funktioniert das aber so gut wie mit dem Team von Employers for Equality. Ich habe selten so viel Wertschätzung, Freude, Umsicht und Engagement sowie Herzblut für die Sache in der Zusammenarbeit erlebt, wie mit den Mitarbeiter:innen von E4E. Vielen Dank für diese schöne Erfahrung! Ich bin immer wieder gerne Teil eurer Events."
Dr. Eva Gengler
Doktorin | Autorin | STRIVE-Award 2026 Gewinnerin | Advisory Board Member | Gründerin feminist AI Community
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